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Die Folsäure ist ein wasserlösliches Vitamin. Man findet es vor allem in Niere, Fleisch, Milch, Käse und dunklem Blattgemüse wie Spinat.
Wozu benötigen wir das Vitamin?
In der Frühschwangerschaft ist das Vitamin außerordentlich wichtig für die Entwicklung des Kindes.
Es "entgiftet" das Homocystein im Blut, eine Substanz, die zu Arterienverkalkung führt. Allerdings ist nicht sicher, ob man durch Einnahme von Folsäure die Arterienverkalkung vermindern kann.
Für die Blutbildung benötigen wir Folsäure und Vitamin B12.
Auch in der Krebstherapie verwenden Ärzte dieses Vitamin.
Täglicher Bedarf
0,5 bis 1 Milligramm, in der Frühschwangerschaft viel mehr.
Unterversorgung
Folsäure-Mangel ist der häufigste Vitaminmangel in Österreich und den anderen Industrieländern. Wahrscheinlich wird dadurch die Arterienverkalkung begünstigt, was zu Durchblutungsstörungen, Herzinfarkt und Schlaganfall führen kann.
Unterversorgung in der Schwangerschaft kann beim Kind eine schwere Entwicklungsstörung bewirken, die Spina bifida (offene Wirbelsäule).
Bei starkem Mangel kommt es zur Störungen der Blutbildung.
Überversorgung
Ohne ärztliche Kontrolle sollte nicht mehr als 1 Milligramm pro Tag über längere Zeit eingenommen werden.
Quellen:
Hunnius, Pharmazeutisches Wörterbuch
Prof. Wilhelm Fleischhacker, Universität Wien
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